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Tanz-Zen Wie ein Netz wirkt the violence of repetition open doors to anywhere Meine liebste Übung

 

 

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Meine liebste Übung

Ich sammle Übungen.
Alles zwischen einer halbstündigen Sequenz und einer Folge von fünf, sechs Bewegungen kommt in Betracht. Alle Stile aller Länder sind interessant, alle Funde von Choreografen, Tänzern, Lehrern, Sportlen, Therapeuten...

Ursprünglich wollte ich nur einen Überblick über die Werte und Inhalte möglichst vieler Bewegungsschulen bekommen. Denn tatsächlich drücken sich diese sehr klar in den jeweils dazugehörigen Übungssystemen aus. Bald entstand aber hinter diesem Sammeln und Forschen die Frage nach "universeller Wahrheit" : kann all dieses hinter den Übungen liegende Wissen zusammenhängen ohne sich auszuschließen?
Wenn alle Übungen auf den gleichen physikalisch-biologischen Voraussetzungen des menschlichen Körpers basieren, müssen allgemeingültige Prinzipien jenseits ästhetischer Vorgaben existieren. Eine Art magisches Wissen.
... und während sich das Puzzle allmählich zusammenfügt, gehe ich wieder ins Detail. Greife eine Übung heraus, der ich mich auf unbestimmte Zeit anvertraue, weil ich ein Versprechen aus ihr herauszuhören meine, auf Wandlung und Erkenntnis.
Sie verspricht nichts anderes alle anderen auch.
Aber sie ruft mich bei meinem Namen.


Dieser Artikel erscheint im Tanzzeitkalender 2004, Betula Verlag Stuttgart
© Mai 2003, Eleanora Allerdings


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