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Kleine Welten
     

 

 

 

 

 


DaSein - SoloPerformance

Z-Bau Nürnberg, Eröffnung der "Liminale- Festival des freien Theaters" 27.4.2017 20-22:00 Uhr

120 Minuten auf einer abgelegenen Treppe in einem recht heruntergekommenen Gebäude DaSein.

"Eine fremde und seltsame Welt" war die Vorgabe des Festivalteams, so habe ich mich darauf eingelassen, mich zu zeigen, in der fremden und seltsamen Welt, in der ich zu Hause bin: in meinem Körper und in Bewegung als meiner Art, Beziehungen zur Welt, zum Raum aufzunehmen, zu erforschen.

Es ging nicht ums Zeigen. Klar: wenn Menschen zuschauen, wird mein Tun intensiver, fokussierter. Wenn niemand zuschaut, bin ich weiter höchst interessiert an dem, was ich finde, an diesem Ort, mit meinen Sinnen, meiner Wahrnehmung von JETZT und HIER. Wenn jemand zuschaut, mich nicht zum Äffchen machen war eine der Aufgaben, die ich mir gesetzt hatte. 29 Stufen, 2 Stunden lang rauf, runter, rhythmisch, laut, leise, rutschend, lehnend, hängend, wartend, spielend, drehend - unmöglich, zweimal auf die gleiche Art die Treppen hinauf-, oder hinunter zu gelangen.

2017, ich bin 50 Jahre alt, auf den Fotos der Performance sieht man auch meine Falten im Gesicht.

Hier meine Antizipation der Zuschauerrezeptionen - weil Menschen in der Regel ja nicht sprechen über Bewegung, war es mir wichtig, selbst zu formulieren, was man da erleben - sehen - denken kann. Wenn da weiter nichts ist als: Ein Ort, eine Frau, ein wenig Licht, paar Plastikbeutel.

Was macht die Frau da auf der Treppe? Sie putzt -
sie richtet sich ein - sie nimmt keine Notiz von uns - sie tanzt -
sie eignet sich den Raum an - sie misst die Treppe mit ihrem Körper aus -
sie probiert Kostüme aus - sie trifft irgendwelche Entscheidungen -
sie beobachtet, was geschieht -
sie ist wie in einem Käfig gefangen - sie macht Kunst - sie bewegt sich -
sie horcht - sie spielt mit Licht -sie trägt Luft - sie schließt Luft ein -
sie probiert Musik aus - sie erzeugt Atmosphäre - sie ist konzentriert -
sie ist ganz da - sie denkt pausenlos - sie spürt ihre Füße -
sie spürt die Konsistenz der Treppe, der Wand -
sie tastet nach Unregelmäßigkeiten - sie zählt die Stufen -
sie schreibt - sie beschreibt, was sie tut - sie benimmt sich komisch -
sie arbeitet - sie probiert rum - sie spielt - sie lässt sich von ihrer Intuition leiten -
sie weiß nicht was sie tut - sie fragt sich, was wir hier tun -
sie lässt die Zeit vergehen - sie gestaltet die Zeit -
sie ist da

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anstadt-
Visionen aus Stein und Luft



Die interdisziplinäre Künstlergruppe "Kunstsalon Fürth" hat für Projekt "anstadt - Visionen aus Stein und Luft" Fragmente einer Stadt Fürth zusammengetragen, die an Größeres, Anderes erinnern. Die Nordseeküste, Wuppertal, Bangladesch, Paris… dazwischen Poppenreuth.
Fotos, Video-, und Tonaufnahmen bildeten die Projektionsfläche mit der interagiert wurde und ließen halbwirkliche, neue Orte entstehen: Möglichkeiten für ein Verhalten, das so aber auch anders sein könnte. Der öffentliche Raum wird ein privater und umgekehrt.

Es spielten, sangen, tanzten, musizierten:

Barbara Engelhard (bildende Kunst/Performance)
Christine Maass (Schauspiel)
Dorothea Weiß (Tanz, Gesang)
Eleanora Allerdings (Choreografie, Tanz, Performance)
Johanna Moll (Akkordeon, Gesang)
Julian Bossert (Klarinetten, Saxofon)
Irene von Fritsch (Violoncello)
Marco Pflamminger (E-Gitarre)
Mario de Diago (Schauspiel, Regie)
Michael Herrschel (Texte, Sprecher)
Peter Fulda (Komposition, Klavier)
Sigi Wekerle (Schauspiel)
Sophie Habenicht (Choreografie, Tanz, Performance)
Videomaterial, Fotomaterial, Schnitt, Animation:
CherimaNasa, Eleanora Allerdings, Emanuel Werbik, Max Baumer

Mitwirkende im Vorfeld und Umfeld:Anja Schaller (Violine),Christoph Müller (Komposition, Posaune), Johanna Klose (Fotografie), Kathrin Münten (Kontrabass),Michael Ammann (Tonkünstler), Ralf Bauer (Komposition, Posaune),Thor van Horn (Dramaturgie, bildende Kunst)

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aschenleicht
Totensonntag November 2011

Zusammen mit dem Lyriker Wolfgang Weber entwickelte Eleanora Allerdings das Konzept von "aschenleicht" - einer Abendstunde zum Thema Tod, Totentanz, Licht, Leichtigkeit und Dunkel
für die Nürnberger Sebalduskirche.
Lyrik, Musik und Tanz verwoben mit dem Thema Tod,- in wechselhaften Überlagerungen, teils klar voneinander abgesetzt, manchmal nachdenklich, manchmal humorvoll , in bewußtem Spannungsfeld zu den hundertfach existierenden Klischees wurde die Aufführung in den Raum um das Sebaldusgrab und den Altarraum platziert.
Zusammen mit der Tänzerin Dorothea Weiß entwickelte Eleanora Allerdings 5 thematisch unterschiedliche Totentänze: verschiedenen Aspekte der Übergänge vom Leben zum Tod, zum Verlassen des Körpers, dem personifizierten Tod als Tänzer, der Figur des maskierten Begleiters aller Lebenden.
Zwischen drei Decken eingefaltet wie zwischen Grabsteine und Erde, auf dem kalten Sandsteinboden der Sebalduskirche liegend, hinter dem Altar in Wollschals eingewickelt und die Füße an den Wärmeflaschen warten die Tänzerinnen auf ihren nächsten Tanz - und entschweben am Ende weiß wie Nebel oder Seelen oder Asche.

Peter Fuldas Originalkomposition für Marimba, Percussion und Flöte und Wolfgang Webers Gedichte werden wunderbar zum Schwingen und Ertönen gebracht von Lydia Nölscher, Charlotte Kinateder
und Werner treiber.

Peter Fulda (Komposition)
Wolfgang Weber (Lyrik)
Eleanora Allerdings (Choreografie)
Charlotte Kinateder (Flöte)
Werner Treiber (Marimba, Percussion)
Lydia Nölscher (Sprecherin)
Dorothea Weiß (Tanz)
Eleanora Allerdings (Tanz)


Mit dem Tod unter einer Wolldecke,
langsam hört das Zucken auf.

Eng umschlungen,
(was passte noch zwischen dich und mich?)
tiefer als die Wurzeln der alten Bäume reichen.

Verscheucht die Wunschgedanken,
verglommen das Weltgeflacker,
tiefer als die Meeresböden.

Schwarz ist die Nacht,
durchsichtig und klar. Erde wie eine ferne
Trommel pocht dein Herz
.
© Wolfgang Weber


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sequel15/15

Ein Projekt des Kunstsalons Fürth

Sequel 15/15 war die letzte in der Reihe von 15 Aufführungen im Rahmen der sequel 15 des Kunstsalon Fürth. Das Konzept sah vor, dass an jedem Wochenende zwischen 8.7. und 7.8.2011 interdisziplinäre Performances bzw. künstlerische Inszenierungen im 2.OG der Centralgarage Fürth entstehen und gezeigt werden sollten, die sich jeweils auf die Aufführung des Vortages beziehen sollten - ohne diese im Vorfeld zu kennen. Somit betrug der Zeitraum für Idee, Entwicklung und Proben max. 23 Stunden.

Jeweils ein Künstler der teilnehmenden Kunstsalonmitglieder hatte für einen Abend die Intendanz und suchte sich für sein Sequel Mitwirkende aus den Reihen des Salons. Die Aufführungen wurden filmisch dokumentiert und waren während der Ausstellungsdauer für die Besucher einzusehen.
Sequel 15/15 spielt mit zwei widersprüchlichen Deutungen aller vorangegangenen "Sequels".
Behauptung Eins erklärt das gesamte Projekt aus dem Seriengedanken heraus und führt dafür als Serien - Vorlagen an die 10 verschiedene Serien von "Straßen von San Francisco" bis "Waltons" oder "Spongebob Schwammkopf" an. Für diese Deutungsebene ist eine Expertin (Christine Maass) aus der Vorabendserienforschung anwesend. Behauptung Zwei - vertreten vom "Moderator S. Wekerle" - sieht in allen vorangegangenen sequels ein klassisches filmisches Epos: "Spiel mir das Lied vom Tod".

Die Inszenierung wurde zwischen 12:00 und 16:30 Uhr am 7.8.2011 erarbeitet.
Mehr über den Kunstsalon Fürth: www.ein-laden-in-fuerth.de

Die letzte Performance in der Reihe sequel 15
mit
Peter Fulda (Musik)
Kathrin Münten (Kontrabass)
Christoph Müller (Posaune)
Ralph Bauer (Posaune)
Christine Maass (Schauspiel)
Sigi Wekerle (Schauspiel)
Eleanora Allerdings (Performance)

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Kleines Gepäck

Wie ein ewig langer Bahnsteig zieht sich ein Tanzteppich an einer desolaten Innenwand entlang, und mündet in Barbara Engelhards Installation "ich packe in meinen Koffer", die bereits im Schaufenster des ehemaligen Modehauses Fiedler in der Rudolf Breitscheid Strasse in Fürth wucherte. Eine kleine, etwas abstruse Reise mit (möglichst) wenig Gepäck wurde auf dieser Bühne ausgetragen, von vier sehr unterschiedlichen Reisenden mit sehr unterschiedlichem Gepäck. Interdisziplinär, improvisiert aber strukturiert, eine Ikaetasche voll der allernotwendigsten Dinge für verschiedenste Reiseziele, ein Igluzelt sowie Kurt Cobains "come as you are" leiten durch das Abenteuer.

was ist wichtig? was essentiell? Wasserflaschen, Papier, Schreibsachen, Bücher, Laptop, usb stick ... Nimmst Du mich mit oder nehm ich Dich mit oder lass ich Dich stehen?

Eine nicht immer leichte Reise durch die Disziplinen haben wir unternommen:
Irene von Fritsch (Cello)
Michael Ammann (Ganzkörpser und Phonetics)
Dorothea Weiss (Tanz, Stimme)
Eleanora Allerdings (Konzept, Tanz)

Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des Eisenbahnjubiläums vom Kunstsalon Fürth e.V. sowie vom Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz


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Noras stochastischer Flipper
- ein interdisziplinäres Performance- Spiel

Der "stochastische Flipper" ist ein Performance-Spiel für Spieler, Zuschauer und Räume.
Eine beliebige Anzahl von Darstellern, Musikern, bildenden Künstlern setzt in einer Art "Kartenspiel" ausgelegte Spielanweisungen direkt in Aufführungen um. Diese Aufführungen/Spiele können 5-25 Minuten dauern, und setzen sich aus Elementen zusammen, die teilweise bereits gestaltet sind und teilweise Improvisationsaufträge darstellen. Die Karten werden von Zuschauern gewählt und in eine Reihenfolge gebracht, direkt anschliessend setzen die SpielerInnen (=Flipperkugeln) das direkt um. Im Laufe mehrerer Spiele entwickelt sich ein Verständnis für die Prinzipien der Karten und die Zuschauer gestalten das Geschehen bewußt mit, schicken bestimmte "Flipperkugeln" miteinander ins Rennen, bestimmen Soli für andere, sowie Überlagerungen und Tutti-Aktionen.
Die Aufführungen im Laden wurden von jeweils unterschiedlichen Gruppierungen von KünstlerInnen gespielt, mit 4-7- SpielerInnen, ein Großteil der Karten wurde jeweils pro Aufführung neu gestaltet und wir haben zwischen drei und sechs Spielen gespielt.

Stochastisch
Ereignisse in einer teilweise zufälligen Weise zu verteilen, wobei einige von ihnen ein bevorzugtes Ergebnis erzielen können. Wenn eine Abfolge von Ereignissen eine Zufallskomponente mit einem selektiven Prozess verbindet, so dass nur gewisse Ergebnisse des Zufälligen durchhalten können, dann soll diese Abfolge stochastisch heissen.

Ein Flipperautomat (oder meist kurz nur Flipper) ist ein Unterhaltungsgerät ohne Geldgewinnmöglichkeit. Ziel des Spiels ist es, eine Metallkugel mit Hilfe von durch den Spieler steuerbaren Hebeln auf einem abschüssigen Spielfeld möglichst lange im Spiel zu halten und sie dabei gegen bestimmte Ziele zu schießen, wofür man Punkte erhält oder andere "Spiele-Features", wie zum Beispiel Extrakugeln und Freispiele, auslöst. Ein Spiel dauert in der Regel so lange, bis eine vorgegebene Anzahl von Kugeln das Spielfeld verlassen hat.

Ein Spiel im Sinne der Spieltheorie ist eine Entscheidungssituation mit mehreren Beteiligten, die einander mit ihren Entscheidungen gegenseitig beeinflussen.

Konzept: Eleanora Allerdings
Performance: Dorothea Weiss (Tanz), Rosalin Hertrich (Performance), Irene von Fritsch (Cello),
Kathrin Münten (Kontrabass), Ralf Bauer (Posaune) , Christoph Müller ( Posaune), Nils Pommer (Flügel, Akkordeon), Sigi Wekerle (Schauspiel), Michael Amman (Phonetics), Yara Linss (Gesang),
Sascha Banck (Bild), Johanna Klose (Bild)

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daughter on the mountain top

Der "Black Mountain" in Wales ist eine Gebirgsformation, die an Steinwüsten erinnert, an Grasland und Steppe, karg aber grün, mit dramatischen Wetterumschwüngen und unglaublichem Himmel. Die "Shakeholes" sind durch Erosion entstandene runde Löcher im Boden, manche so gross, dass ein Schaf hineinfällt und darin verhungert, manche so gross, dass man aussenherum rennen kann und sich hineinkugeln kann und wo gut 30 Personen Platz fänden.
Zwei Tänzerinnen finden ihre Wege zwischen den Steinen, die aussehen, als ob der Berg zahnt. Sie lassen sich umwerfen vom Wind und vom Regen auf dem Bergkamm, sie spielen heidnische Opferrituale auf Steinaltären, brauen Fels-Tee, klettern barfuss, legen ihre Wangen und Ohren an Steine, an Gras, blicken den Schafen in die ernsten Gesichter, und richten sich immer wieder aus: nach Osten, Westen, Süden und Norden.
Suchen ihre Körper durchlässig zu machen für den Ort, suchen nach Echos in Bewegungen und nach Wegen, ihre Erfahrungen festzuhalten und zu transportieren.
"daughter on the mountain top" wurde als Improvisation in einem alten, wohlausgestatteten Theater in Ammanford gezeigt.

Konzept: Jessica Lerner
Performance und Tanz: Eleanora Allerdings, Jessica Lerner
Film/Dokumentation: Tanya Syed

Dauer: ca. 50 Minuten

www.shakeholes.org.uk

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am ufer

Das Licht zur Dämmerstunde und das Wasser bei Anbruch der Dunkelheit inspirieren eine "on site" Performance auf dem Gelände des ehemaligen Flußbades am Ufer der Rednitz in Fürth.

auf den Treppenstufen des Werkstattgebäudes, zwei Frauen, in eigene Welten versunken
Schwimmstunde für alle Anwesenden, Handtücher sind ausgeteilt, die Zuschauer folgen den Performerinnen zum Ufer

Panoramablick auf das gegenüberliegende Ufer, hell angestrahlt, der Fluß dazwischen dunkel
Eine Ratte läuft die Ufermauer entlang
Das Geräusch von Wasser auf Wasser
Mit Kannen holen wir Flußwasser herauf. Giessen und schütten und werfen das Wasser umher.
Jessica tanzt mit der Giesskanne als wäre es ein inneres Organ, nach außen gekehrt.
Eleanora schaut unverwandt durch hohes Ufergras, das sich rautenförmig öffnen lässt
Beide lauschen: aufeinander, auf die hereinbrechende Nacht, auf die Posaune, die weithin klingt
Treffen - kleine Erinnerungen an die Arbeit am Tage tauchen auf, Kontakt, Blicke

im Wäldchen, kleines Erlengestrüpp mit winziger Lichtung, Holzstümpfe stehen im Kreis,
Ralf spielt Xylophon, was sonst.
Tiere im grünen Haarkleid erkunden das Gestrüpp: blind, schnuppernd: Holz, Äste, Sägespäne.
Zwei alte Holzleitern an der Wand des Werkstattgebäudes - steigt jemand hinauf?
Es gibt Moos und Äste-Tee aus winzigen Porzellantässchen für die Künstler und

Feuer für alle


Konzept: Eleanora Allerdings
Performance und Tanz: Eleanora Allerdings, Jessica Lerner
Musik: Ralf Bauer (Posaune, Xylophon, Tuba, Muschelhorn)

Dauer: ca. 50 Minuten

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schattenreich
eine Hommage an Yasunari Kawabata

Dem virtuosen Wahrnehmungskünstler Yasunari Kawabata, 1968 ausgezeichnet mit dem Literaturnobelpreis, ist dieses Projekt gewidmet. Kawabata dringt mit seinem Schreiben mit Hilfe
simpler Bilder in eine Sphäre über-sensibler Wahrnehmung vor. Die Geschehnisse in dieser "Welt"
sind der Sprache nicht mehr zugänglich, wohl aber den Empfindungen, die das Zusammenspiel sprachlich vermittelter Bilder entstehen lassen.
"schattenreich" ist der Versuch, dieses Wechselspiel der Bilder mit den Mitteln der Musik
und der Darstellung zu evozieren.


Komposition und Flügel: Peter Fulda
Schauspiel und Tanz: Eleanora Allerdings
Regie: Grazyna Przybylska-Angermann
Bühnenbild: Regina Pemsl

Dauer: 70 Minuten

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Eisblumen

5 Tanz- und Bildermärchen für Kinder und Erwachsene ab 8 Jahren.

Väterchen Frost und Die Zauberin Winter,
Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern und zwei Rätselmärchen -
ein Schneesturm ist durch die Märchen gefahren,
hat sie durchgewirbelt und läßt sie wieder
als feinen Pulverschnee auf die Bühne rieseln ...

Erzählt, vertanzt und in Girlanden vom Himmel schwebend,
malen sie Eisblumen in den Bühnenraum
und verzaubern Gute und Böse, Alte und Junge.
Nur leider erfrieren selbst im Märchen nicht nur die Bösen,
denn all das ist einer Geburtstagstorte entsprungen, die einst
ein fünfjähriges Mädchen im tiefsten Rußland geschenkt bekommen hat.
Und außerdem gibt es noch: Verstoßung, Bewährung,
Verwirrung, Geschenke, Hochzeit und - natürlich - Tod.

Alles kreist, wiederholt sich, variiert ... bis zuletzt alles mitsamt
dem ganzen Karussell in den Nachthimmel entschwindet


Cie. DER BILDERBERG
Inszenierung und Choreografie: Eleanora Allerdings
Bühnenbild: Regina Pemsl
Musik: Steve Reich, Peter Fulda
Akkordeon: Viktor Schmidt
Tanz/Schauspiel: Eleanora Allerdings,
Björn Ballbach, Iris de Boor, Eva Epple,
Sarah Mössner, Susanne Mössner,
Dauer: 50 Minuten

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Animal

"animal" ist ein Fabelwesen, eine Art weiblicher Zentaur. Ein Tier, das viele Tiere enthält, das die Tänzerin enthält, und sich mit unspektakulärer Präsenz bewegt oder das revier mit weithin sichtbarem Auftreten behauptet.

Gestaltung, Choreografie und Tanz: Eleanora Allerdings
Endregie: Ursula Ritter-Gratvol
Musik: Jean Marc Zelwer; Madonna
Text: Gregory Bateson, Geist und Natur
Dauer: 15 Minuten

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Miss Schuberts Welt

Miss Schubert lebt in einer Wahnwelt. Sie kann in ihrer Wohnung nur einige geheime Wege benutzen und bewegt sich nur mittels stark ritualisiertee Bewegungen, die einem verborgenen Code folgen.
Hinter diesen Code zu kommen, mit Frau Schubert zu kommunizieren und sie letztendlich aus ihrer Wahnwelt zu befreien ist jetzt Aufgabe des Publikums...

Konzept und Spiel: Eleanora Allerdings
Psychiater: irgendein Schauspieler vor Ort
Musik: Art Of Noise
Dauer: ca. 25 minutes

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Dance and Fight !

tanzen und kämpfen - in absichtlich verschlungenen Linien verbindet Eleanora Allerdings diese scheinbar gegensätzlichen Dinge und verquickt Erzählungen über Gewalt mit freude-sprühenden Tänzen. Dabei bedient sie sich der unterschiedlichsten Gegenstände - vom chinesischen Porzellantässchen bis zur scharf geschliffenen Axt - und selbst die zarten Stoffblumen auf ihren elegant hohen Stielen werden wahlweise als Waffe oder Tanzpartner eingesetzt. Eine witzig-ironische Performance mit Tiefgang, für Herz und Hirn.

"Sobald man mit dem Gegner auf Schwertnähe ist und noch ehe dieser sich's versieht, hebt man, ohne zu zucken, ohne sich zu erregen, die Klinge und schlägt ihn blitzschnell mit einem gerade geführten Hieb nieder. "

Tanz, Text (englisch) und Kampf: Eleanora Allerdings
Musik: Louis Sclavis
Dauer: 25 Minuten

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Heartfelt

entstand aus der Neugier auf Rhythmus - wie ich aus der formalen Verbindung von Schritten, Sprüngen und Drehungen im Raum einen Tanz schaffen kann, der seine Musik in sich trägt.

Die ganze Choreografie ist so aufgebaut, dass sie "schwingt", manchmal hörbar, manchmal sichtbar - und überraschenderweise verbindet sich das immer stärker, so dass schliesslich der Eindruck entsteht, Musik zu "sehen".

Choreografie & Tanz: Eleanora Allerdings
Dauer: 11 min

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Greetings (from Russia)

greetings (from Russia) benutzt die Technik russischer "Schwebetänze", die ausschliesslich auf den Fuss-ballen getanzt werden. Weil die Füsse unter einem langen Rock verborgen sind, entsteht der Eindruck, dass die Tänzerin den Boden nicht berührt. Das Puppenhafte dieser Form wird von einem Kostüm unterstrichen, das mit Strohzöpfen, Maske und riesigem Kleid die Tänzerin vollkommen verbirgt und sie gewissermassen zur Figurine werden lässt.
Wie ein bewegliches Möbelstück rollt sie über die Bühne und zaubert vor den Augen der Zuschauer eine kleine Puppe hervor, eine wundersame Verdopplung ihrer selbst, die ihr als Tanzpartnerin und alter ego dient...

Choreografie & Tanz: E. Allerdings
Musik: Peter Fulda
Kostüm: Berit Mohr, E. Allerdings
Dauer: 15 min

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Kleine Welten

"kleine welten" sind eine Parallelproduktion des Komponisten-Pianisten Peter Fulda und der Choreografin-Tänzerin Eleanora Allerdings. Das verbindene Thema sind "kleine Formen". Die Choreografie beschränkt sich räumlich auf einen kreisrunden Teppich von 2m Durchmesser Zeitlich sucht sie die jeweils prägnanteste Form für jedes einzelne Choreografie-Teilchen zu finden, so dass sich in der jetzigen Fassung Stücke zwischen 20 Sekunden und 3 Minuten Länge finden. Die Choreografien umfassen u.a. "abstrakte" Bewegungen, Drama und Emotion, eine szenisch eingebettete Gedichtrezitation und die räumliche Darstellung einer Spalttablette. Jedes Stück trägt seinen eigenen Titel, der immer laut angekündigt wird. Die Musiker benutzen für ihre Kompositionen eine zehngliedrige Formel, die als Baustein für eine unbegrenzte Anzahl von Stücken dient." kleine welten" ist eine expansive Form. Es dient als offene Klammer, die - wie eine Enzyklopedie - alles umfassen kann, was bis zum Zeitpunkt der Aufführung erforscht und bezeichnet wurde

Choreografie und Tanz: Eleanora Allerdings
Komposition: E.Allerdings, P.Fulda
Piano: Peter Fulda
Gitarren: Dirk Mündelein
Dauer: 25 Minuten - unendlich

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Jagen I (hunting)

Eine Tanz-Theater-Musik Collage rund um Jagdgebräuche, Wildrezepte, Archetypen, Totsignale und Beute/Jäger Mythen. Mit Texten von Marlen Haushofer, Tschingis Aitmatov, Hugo Ball, Knaurs Jagdlexikon, Musik von Cole Porter u.a. .
Eingeflochten in diesen Comedy-Stil sind abstraktere Teile über Tierhaftigkeit, leben, sterben und kämpfen, und Teile aus dem Solo "animal".

Konzept, Regie & Tanz: Eleanora Allerdings
Schauspiel & Gesang: Lea Schmocker
Blasinstrumente: Ralf Bauer
Lichtdesign: Britta Mayer
Dauer: 50 Minuten

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Jagen II (hunting II)

Als Fortführung von >jagen 1< wurde >jagen 2< als einmaliges Ereignis konzipiert und am 24. November 2001 aufgeführt. Beteiligt waren Gaeste aus Köln, Berlin und Ulm, ein Geschichtenerzähler, zwei Bühnenbildner und zwei Musiker.
Die Proben dauerten zweieinhalb Tage nonstop, der erste komplette Durchlauf war gleichzeitig die öffentliche Aufführung.
Eine Mischung aus choreografierten Teilen und Improvisationsvorgaben bildete das Gerüst des Stückes, ausserdem gab es eine Diashow mit Jägersitzen, ein gemeinsam mit dem Publikum gesungenes Lied ("ich jag' den Hirsch im wilden Forst"), einen aufsehenerregenden Kostümwechsel aller TänzerInnen und ein wunderschönes Solo von Eduard Pitkowski.

Künstlerische Leitung, Choreografie, Dias: Eleanora Allerdings
Tanz: Eleanora Allerdings, Ursula Ritter-Gratvol, Eduard Pitkowski, Sigrid Westenfelder
Musik: Ralf Bauer, Iris de Boor
Erzählung: Martin Ellrodt
Ausstattung und Bühne: Roswitha Weigand, Thomas Kellner
Abendtechnik: Iris de Boor
Choreografie& Tanz von "Verlorene Beute?": Eduard Pitkowski

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